Thomas Splett „Krups“, 2018

 

 

Thomas Splett

Atelier 4

Thomas Splett (*1975 in Offenbach) arbeitet mit Bildern und durch sie, auf den Punkt oder bewegt, stellt dagegen, unterbaut oder untergräbt. Bilder kommen, gejagt oder entworfen. Selbst wenn das Gras nicht schneller wachsen sollte, wenn man daran zieht: man kann. Innenräume finden, im Gegenüber. Landschaft Rahmen sein lassen, ums Bild herum. Selbstinszenierungen dort wetteifern mit Fremdverwandlungen hier, Anmutungen leiten sich in Aufführungen ab. Splett nimmt Bilder, um sie machen zu können, schrumpft Serien, um Einzelbilder kombinieren zu können, ist auf Realitäten aus und muß deswegen für minimale Abweichungen sorgen. Transparenz der Strategien ist ihm so wichtig wie Nebulosität der Ziele. Reflexion auf Produktionsbedingungen gilt ihm als Reflexion auf Daseinsbedingungen. Wie kann die Frage, was ein Bild zum Bild macht, eindringlich werden? (AmTh)

Nach Philosophiestudium mit Promotion von 2002 bis 2010 Lehr- und Forschungsstellen an den Universitäten München und Potsdam. Parallel von 2004 an Studium der Malerei an der AdBK München, Meisterschüler bei G. Förg, 2011 Diplom und Borst-Ehrenring-Debütantenpreis. Verschiedene Auszeichnungen und Stipendien, u.a. 2016 Stipendium für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München, Lehraufträge an der Kunsthochschule Bern und der AdBK München. Thomas Splett hat ausgestellt und agiert zuletzt u.a. bei Doesn’t sound like Grandma’s voice/Gasteig 2018, Mobilis/Galerie Klaus Lea München 2018, Falsche Rücksichtnahmen/Artothek München 2017, Frischluft tanken/Schorfheide 2016, Expedition Phönix/Arca Emscher Kunst Dortmund 2016 sowie im Kunsthaus Wiesbaden, Neumeier III Antarktis, Kunstraum München, Shedhalle Tübingen, Kunstverein Weiden, Autocenter Berlin, Raum58 München, Historisches Museum Regensburg, ArtSümer Istanbul Biennale, Kunstverein Heilbronn, Galerie Mikael Andersen Copenhagen.

 

www.thomassplett.de